Samstag, 5. September 2015

Sommer Update Nummer 2

Die ersten Wochen vergingen wie in Fluge. Von den zweiten hatte man fast das Gefühl sie sind an einem vorbei geflogen.
Nachdem Mamas Woche in Schweden um war ging es zum Gegenbesuch. Wir fuhren nach Varberg an die Westküsteum  von hier aus mit der Fähre nach Dänemark überzusetzten. Da geplant war das der Hund mit sollte hatten wir eine späte Fähre gebucht. Der Hund blieb dann allerdings zu Hause.
Das Wetter meinte es von Varberg an gut mit uns denn wir sind mittags im Regen losgefahren.
Die Strecke stellte sich als sehr anstrengend heraus und ich war froh sie nicht allein fahren zu müssen.Man hatte zum Schluss einen regelrechten Knick in der Pupille weil man so lange auf den Beinen war ubd stunpf geradeaus guckte.
Wir kamen dann morgens zur Frühstückszeit an.Einen Kaffe, ein Brötchen und nur noch schlafen.
Den Nachmittagskaffee konnte man dann wieder mit Sinn und Verstand zu sich nehmen.
Den Donnerstag hatten wir geplant einen Kurztrip nach Holland zu machen. Erst ein Tag am Meer und dann Amsterdam. So ging es dann morgens wieder ins Auto, der Hintern noch etwas platt von der langen Reise aber Holland liegt ja zum Glück ums Eck. 2 1/2 Std bis zur Küste. Da wir eine Übernachtung mit eingeplant hatten ging es erst ins Hotel.

Klein und nett und urig, genau richtig für eine Übernachtung. Jonas hatte dann die Idee Fahrräder zu mieten.Gehört ja auch zu Holland und es war sonnig warm.

Es ging zum Strand in eine Strandbar wo man erst mal erst mal die Seele baumeln lassen konnte.
Zum Wasser war es ein Stück zu laufen, Ebbe.
Aber es tat so gut den Sand und das Wasser zwischen den Zehen zu spüren und mit den Wellen verschwand der Stress der letzten Wochen und rann mit dem Salzwasser davon.
Es ist doch immer wieder faszinierend was das Meer für eine Wirkung auf die Seele hat. Einen See vor der Tür zu haben sehe ich schon als den puren Luxus. Aber das ist Luxus hoch drei.
Danach haben wir und einen Platz in den Dünen gesucht. Und man hätte so einschlafen können. Braucht es eigendlich immer soviel mehr um glücklich und zufriedeb zu sein?!Nicht für mich!


Da wir die Räder über Nacht hatten konnten wir uns Zeit lassen. Danach ging es den Pier entlang.



Dann ging es zurück zum Hotel und etwas essen.Nach einem ausgibigen Frühstück am nächsten Morgen brachten wir die Räder zurück und es ging Richtung Amsterdam.
Wir haben uns vorher schon schlau gemacht wie das Park&Ridesystem in Amsterdam funktioniert. Eine Studie für sich. Im Stadion von Ajax Ansterdam geparkt ging es mit det U-Bahn in die Stadt. Der süsse Geruch von Hasch und co ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Auch hier haben wir vorab geschaut was man in der kurzen Zeit machen kann. Wir haben uns dann für eine Grachtenfahrt und das Sexmuseum entschieden. Es gibt soviel zu sehen aber es bräuchte eine ganze Woche.Und das erschien uns als ein erfrischendes Kontrastprogramm.




Im Museum gab es recht viel zu sehen und zu Schmunzeln. Ich war schon mehrmals dort, aber immer wieder interessant.
Die verbleibende Zeit nutzten wir für einen Gang durch die Stadt, das Rotlichtviertel und um einige Souviniers für unsere Kids zu kaufen.
Ein Großstadtbesuch ist immer wiederspannend  aber ich merk doch immer wieder das mir das Landleben mehr liegt.

Wieder zurück in Borken haben wir es etwas ruhiger angehen lassen.Das Wetter war eher durchwachsen und wie haben die Zeit für Besorgungen genutzt.
Und meinen Eltern den Horizont des WWW erweitert. Meinem Papa habe ich ein I-phone aufgezwungen und meiner Mama hat nun die Vorteile von Facebook entdeckt. Und da stand Üben,üben, üben auf dem Plan
Hier die ersten Versuche eines Selfis.
Am letzten Tag war das Wetter mehr als durchwachsen. Da gings dann in die Sauna bevor dann das Auto gepackt wurde.Und es passte auch alles Gekaufte rein. Kaffee war mit das Wichtigste und einige Flaschen mit Wums.
Und dann war eine Woche Deutschland/Hollandurlaub um.
Wieder zu Hause und alles ausgepackt hatte einen der Alltag genauso schnell wieder wie er in den Urlaub gegangen ist.
Ein freies Wochenende blieb bis zum Arbeitsbeginn.
Und dieses Wochenende stand noch eine Bootsfahrt auf der Sandön und der Kurzbesuch meiner Cousine an.
Über diesen Besuch habe ich mich sehr gefreut.
Sie und ihr Mann waren in Skåne auf Wochenendreise und sind "mal eben" hochgekomnen. Danke dafür!
Der Bootstripp fand im Zusammenhang mit den Allsångakteuren zusammen. Ich hatte das Glück als Anhang mitfahren zu dürfen.
 

Und vorbei war der Urlaub.
Die Arbeit begann von 0 auf 120. Ein dreitägiges Lager stand direkt zu Beginn auf den Plan.Da war die Erholung schnell wieder weg.
Nun geht es gen Herbst. Einige schöne Tage gab und wird es sicher noch geben.

In meinem kleinen Garten hat sich den Sommer über wieder viel getan.
Die alten Eiben haben endlich Platz gemacht und eine neue Begrenzung ist am Platz. 
Einfach, billig und Effektiv. Mit groben Maschendraht und gesammelten Stöcker aus dem Wald. Und fertig ist ein Zaun.
Vor allem hat Lakritz nun freie Sicht auf alle Hunde die vorbei gehen und das sind nicht wenige.Es blühte überall und sämtliche Blumen wurden doppelt so groß wie angegeben.
Auch an der diesjährigen Matstaffet nahmen wir teil und dieses Mal hatten wir Glück. Wir bekamen die Nachspeise. 
Unser Motto " i'm blue jabbadi" auf deutsch kann man es nun auslegen wie man will. ( blau von Essen oder vom trinken)
Ich hatte mehr an die Blaubeere gedacht.
Wir haben uns für ein Blaubeer Pannacotta entschieden. Und alles stand im Zeichen der Blaubeere.

Und natürlich gabs auch wat leckeres fürs innere Blau. Zum Dessert reichen wir einen Wodka mit schwarzen Früchten und etwas das die Stimmung hebt
Dank des Deutschlandbesuches waren wir gut gerüstet. Und am Ende des Abends waren nicht nur die Zungen blau von den Blaubeeren.

Obwohl der Sommer wettertechnisch auf und ab ging so bot er doch einige schöne Momente die einem helfen den bevorstehenden Herbst/Winter zu ertragen. Denn das geht nu ruck zuck.
Aber auch diese Zeit hat ihren Reiz
 Euch einen guten Start in den Herbst!

Mittwoch, 26. August 2015

Sommer update Teil 1

Ja, der Sommer....
So schnell wie er da war-war er auch wieder weg. Der Sommer.Ein Mix aus Sonne, Wärme und Regen dominierte die erste Hälfte des Sommers.
Ich hatte vier Wochen Urlaub. Die gingen dieses Jahr definitiv zu schnell um. 
Meine Mama kündigte sich Mitte Juli an. Ausflüge wie nach Forsvik zum Götakanal und zum traditionellen Allsång standen auf dem Programm.


Allsång ist eine beliebte schwedische Sommerbeschäftigung. An der wir mal etwas mitgemischt haben. Nach ein paar Gläser Rotwein konnte selbst meine Mama fliessend schwedisch. 

Auch bekannte schwedische Artisten treten dort auf. Der Allsång findet jeden Freitag im Juli in Karlsborg statt.
In der gleichen Woche wurde Maeva 17. Das letzte Jahr mit mehr Rechten als Pflichten ist angebrochen.
Aber es gab auch Erholungsmomente. Viele Spaziergänge und schöne Aussichten gabs auch.

Mittlerweile blüht und grünt es in meinem kleinen Garten so das wir auch dort die Stunden geniessen konnten.
Nach einer Woche für meine Mama in Schweden ging es dann für uns nach Deutschland.......
Fortsetzung folgt

Samstag, 18. Juli 2015

Es ist Juli...,

Sommerurlaub.
Nachdem sich die letzten Arbeitstage wie Kaugummi zogen so gehen die Urlaubstage wie im Fluge. Halbzeit.
Die erste Woche bot alles: Sonne, Wolken, Hitze,Regen.
Nun ist meine Mama zu Besuch und wir zelebrieren einen Frauenhaushalt auf 60qm. Die Bettenplätze der zwei Bettsofas die wir besitzen sind belegt. Einen davon nimmt ja schon der Hund ein.
Es standen einige Ausflüge auf dem Programm und Maevas Geburtstag.
Happy Birthday Maeva!
Bei allgemein erträglichen Temperaturen kann man es gut aushalten.
Wir waren in Forsvik, der ältesten Schleuse des Götakanals, 10 min vor mir entfernt.


Herrlich unspecktakulär.
Andere schmachten vor dem Fernseher, wir habens live und in Farbe.
Weiteres Higliht diese Woche-Allsång oder auf deutsch Rudelsingen in Karlsborg. Jeden Freitag im Juli kann man abends hier freudig losträllern. Eine Auswahl schwedidcher Lieder und lokale und bekannte Artisten geben ihr Debüt.



Mittendrin statt nur dabei und mit Hilfe von etwas Rotwein klappts fliesdend mit der schwedidchen Sprache.
Der abend endete mit einen herrlichen 
Sonnenuntergang.
Der urlaub ist aber nicht zu Ende.Fortsetzung folgt....

Sonntag, 21. Juni 2015

Glad Midsommar!

Es war wieder das Wochenende der Frösche....små grodorna, die um die Maistange hüpfen. Mal mehr und mal weniger beeinflusst vom schwedischen Schnaps.

Es ist Midsommar in Schweden. Dieses Mal war ich auf keiner öffendlichen Feier. Maeva war bei der Familie ihre Freundes Sean eingeladen und ich haben den Abend mit Jonas und seinem Freund Christian verbracht.
Aber ums Blumen pflücken kamen wir nicht herum. Maeva hatte einen Kranz und einen Strauss bestellt. Also ab in die Botanik. Man trifft auf so einiges Getier. 


Aber auch Blumen natürlich. Die Kücke glich einem Biotop. Und nachdem alles sortiert war konnte es losgehen. 
Es gibt ja den alten Brauch in Schweden das man alls Alleinstehender in der Midsommarnacht sieben verschiedene Blumen unter das Kopfkissen legen soll. Mein Kopfkissen wäre ziemlich dick geworden. Kamen doch einige Blumen zusammen.
Dann habe ich mich meine alten Floristenkenntnisse wieder freihegraben und hab mich ans binden gemacht.
Das Ergebnis war zufriedenstellend.
Nachdem meine Biotop im Haus dann zu Kranz und Strauss gebunden war ging es nach Karlsborg. 
Bei Jonas begannen wir traditionell mit Sill och Potatis, gräddfil och gräslök-eingelegter Hering in mehreren Sorten mit  frischen Kartofgeln und eine Art saure Sahne mit Schnittlauch.
Und der Schnaps durfte nicht fehlen, den ich aber ganz gepflegt weggelassen habe  weil ich den nächsten Tag ohne Kopfschmerzen erleben wollte.

 Nach dem ersten Gang Essen haben wir uns dann ein wenig körperlich ertüchtigt. Mehr oder weniger.Eine Runde Bowling und Golf auf der Wii.
Ich bin der geborene Verlierer was das angeht. Aber dieses Mal war ich einmal im Vorteil und war etwas besser als Jonas.
Lakritz, der auch mit war hatte nur ein grosses Fragezeichen im Gesicht.
Oder es waren die Leckereien auf dem Tisch die ihn interessierten.
Gehen 20 Uhr wurde dann der Grill angeschmissen. Es gab Schweinefilet, Ofenkartoffeln,meine selbst gemachte Craimfresh Sosse und Baguette. Eigendlich waren alle satt aber das musste noch mit.
Ich hatte auch noch Nachtisch gemacht.
Sahnequark mit geschmolzener weissen Schokolande und Erdbeermoos.
Den gabs dann aber un 22.00 nach einer Verdauungsrunde am Götakanal und mit einem Kaffee.
Wir haben dann bis um halb eins gesessen, gegessen und geschnackt.
Leider sind die Männer für mich nicht um den Tisch gehüpft und haben små grodorna gesungen aber es war auch so ein schöner Abend.
Gestern morgen habe ich meine Hunderunde an den Vätternstrand verlegt da ich mit Lakritz in Karlsborg geblieben bin.
 
Nach dem Früstück habe ich  Maeva abeholt, wo ich dann noch auf einen Kaffee eingeladen wurde da sie sich für den Wisenstrauss bedanken wollten.
Zuhause angekommen wartete mein letztes Bauprojekt auf mich (kam mal wieder ungeplant, aber musste zuschlagen). Der Badezimmerboden.
Ich habe im Bad einen schäbigen 90er Jahre Linoliumboden in altrosa. ( gleicht alten DDR Verhältnissen,scheint als gab es in den 90 ern nix anderes, den hatten wir schon in Broddetorp).
In einer Facebookgruppe bin ich auf eine tolle, einfache und billige Lösung gestossen den Rosa Boden verschwinden zu lassen.
Es gibt im Baumarkt Balkong/Terassenplatten die man regelrecht zusammen puzzeln kann. So habe ich mir gestern mal eben einen neuen Badezimmerboden gebastelt.
Die noch offenen Lücken habe ich mit Steinen gefüllt. Und da ich ja derzeit weder Mann und Kind Vollzeit hier wohnen habe fällt der Reinigungaufwand eher gering aus.
Eine super Lösung ohne grossen Aufwand.

Kopfschmerzen bekam ich dann trotzdem. Wenn auch nicht vom Schnaps. Eine Beule am Kopf war schuld.
Heut ist nun der längste Tag des Jahres.Sommersonnenwende.
Danach geht es wieder bergab. Man hat das Gefühl das man das alles gar nicht so schnell aufsaugen kann wie man will. Und leider ist ja wie soll es auch anders sein das Wetter auf Midsommar eher nass.
Aber die Abende sind doch meist trocken. Gestern abend war ich noch um 23.30 eine Runde zum See. Es war hell.
  Daher raus und geniessen.
In diesem Sinne GLAD MIDSOMMAR


Sonntag, 14. Juni 2015

Freud und Leid....

Liegen dieses Wochenende dicht beieinander.
Ich sitze gerade beim Sonntagsfrühstück
Und denke darüber nach. 
Während gestern im Königshaus gross gefeiert wurde herrsch in Skövde und in ganz Skaraborg Trauer. Letzten Freitag verschwann hier ein 17jähriges Mädchen spurlos.Gestern kam dann die traurige Gewissheit das das Mädchen tod aufgefunden wurde.
Ich persönlich gerate bei solchen schlimmen Ereignisse immer in einen Wirbel von Gedanken. Wie nah darf man solche Ereignisse an sich heranlassen?
Nimmt man keinen Anteil gillt man als kaltfühlig-nimmt man zuviel denkt man nur noch an die schlechten Dinge und packt die Kinder in Watte ein.
Durch die Medien kommt man ja leider kaum noch um solche Nachrichten herum.
Ich habe mich für den Mittelweg entschieden.
Die Welt ist und bleibt ungerecht und wird es immer bleiben.
Nun ja. 
Seit Freitag ist es auch hier endlich wärmer und ich konnte den Pulli gegen ein T-shirt eintauschen. 
Ich habe die Zeit im Garten genutzt und war u.a.bei meiner Kollegin wo Lakritz einen neuen Kumpel getroffen hat.
Die beiden sind wie die Irren durch den Garten gejagt. Da ich von meiner Kollegin einen Kofferraum voll Pflanzen bekam war der voll auf dem Rückweg.Aber Lakritz war so platt, der hätte überall gelegen.

Nachdem dann alles eingebuddelt war kan ein richtiger Regenguss so das ich hoffe das alles angeht.
Jetzt ist die schönste Jahreszeit.Alles ist satt grün und voll mit den verschiedensten Blumen.
Und auch in meinem Gärtchen blüht und grünt es.
Den heutigen Sonntag werde ich nach dem Motto angehen: Nach dem Regen kommt die Sonne.
Oder-immer vorwärts,nicht zurück
Und damit lebt man ganz gut. In diesem Sinne-einen schönen Sonntag!