Samstag, 19. März 2016

Erste Annäherungsversuche....

.... An den Frühling.
Nachdem wir Anfang März noch einmal die volle Ladung Schnee abbekamen ( mindestens 10cm) nähren wir uns etwas einem Zustand den man schon fast Frühling nennen könnte. Ich hatte schon im Februar Frühling bestellt aber die Bestellung wurde nicht angenommen.
Der einzige der Spass daran hatte war Lakritz.
Einen Vorteil hat das kalte Weiss ja: Es verdeckt die Arbeit die nach der Schneeschmelze auf einen zukommt.
Mein Garten ist ja nicht so gross aber auch dieser braucht Zeit. Und die hatte ich im März eher wenig. Zum einen haben wir einen 60er Jahre Abend für die Gemeinde gehabt. Mit viel Musik und Anbekdoten aus den 60ern.
Ich bin in die Rolle von Siw Malmkvist geschlüpft und bin damit mal ordentlich über meinen Schatten gesprungen: Zum einen bin ich kein Kleidermensch, zum anderen hasse ich Schminke und unnötigen Tüddelütt. Hier kam alles zusammen.
 Auch wenn ich ja keine 20 mehr bin aber an diesem Abend fühlte ich mich steinalt.Um den Texte nicht zu vermasseln habe ich mir einen auf deutsch ausgesucht, da Siw in den 60ern top of the pop in Deutschland war. Man ist ja clever.
Neben noch vielen anderen Aktivitäten standen am Montag die Ostertheaterspiele für die Schulen an. Insgesamt sechs mal bin ich in die Rolle eines Jüngers, Soldaten und des Engels hin und her gehüpft. Man lernt mit den Jahren immer mehr dazu wie man das Umkleiden so leicht wie möglich über die Bühne bekommt.
Wir spielten die verschiedenen Stationen der Ostergeschichte auf. Einzug in Jerusalem, das letzte Abendmahl, im Garten Gezemane usw.
Auch im vorigen Familiengottesdienst und der Morgenandachte die ich am Mittwoch hielt war Theater angesagt. Kan langsam sagen das es echt Spass macht. Und das trotz kirchlichen Themas. Phantasie ist das Zauberwort.
Nachdem das nun alles abgehakt ist kann ich mich auch wieder auf andere Dinge konzentrieren. Man hat nicht mehr permanent Siw Malmkvists " Liebeskummer lohnt sich nicht" im Kopf und trallert auch nicht mehr sämtliche Lieder vor sich hin die man im Gottesdienst gesungen hat.
Wie zu Beginn erwähnt: Frühling kann man erahnen. Der Schnee ist endlich weg im Garten und ich hab mal begonnen etwas zu kratzen.
Auch Lakrit hilft mit indem er alle Stöcker wieder vorkramt.
Es herrscht tagsüber recht ruhiges Wetter mit Sonne. Nachts aber oft noch Frost. Gänse, Kraniche und Lärchen habe ich gesichtet- ein gutes Zeichen.


Aber der Kyrksjö ist noch immer gefrohren.
Lakritz scheint den Schnee zu vermissen denn gestern als wir unsere Autos auf Vordermann brachten setze Lakritz sich auf den letzten Schneehaufen auf dem Gelände
Da hatte er alles im Blick.und zugleich hatte man selbst eine schöne Aussicht 
Nun ist Wochenende und nächste Woche Osterferien. Da kann ich etwas Luft holen da wir keine Gruppen haben. Und die Überstunden ernöglichen ein langes Wochenende. Hoffe das Wetter spielt mit.

Sonntag, 28. Februar 2016

Der Winter ist noch nicht rum

Nun sind Januar und Februar schon wieder Geschichte. Die Sonne beginnt zu wärmen aber es ist immer noch kalt.
Die Temperaturen lagen bis zu -20 Grad. Aber im Schnitt um -10 Grad.
Mit Sonne war es sehr schön und es lag auch recht lange Schnee.
Durch die konstante Kälte konnte und kann man immer noch auf dem Eis laufen.Selbst der Vättern war zugefrohren.

Lakritz findet Wasser in gefrohrener Form auch  nicht so gefährlich solange er nicht durchgucken kann.
 Das ist gefährlich. Schwer ist nur aus diesem Gewässer zu trinken.
Derzeit ist es tagsüber frostfrei aber nachts immer noch kalt so das das Eis immer noch dick ist. Zumindest auf dem Kyrksjö und dem Bottensjö. Der Vättern ist offen.
Gestern war ein herrlicher Tag, Sonne pur.
Da wachen die müden Geister wieder auf.

Auf den Eis herrscht ein so grosser Druck so das es sich ineinander schiebt und stöhnt und ächzt. Richtig komische Geräusche.
Heute morgen waren wir auf dem Kyrksjö. 
Da sah man dann einige zugefrohrere Löchter wo Folk zum Eisangeln draussen war. 
Und da sieht man wie dick das Eis ist.
Lakritz versuchte es aufzubuddeln. Mit mässigem Erfolg. Man könnt ja auf Wasser stossen. Aber war dann gezwungen Eis zu essen.
Die Sonne war etwas verhalten. Aber im Laufe des Tages kommt sie dann.
Es ist halt immer noch Winter. Es passiert nicht viel ausser Arbeit und das alltägliche. Aber es geht bergauf.

Sonntag, 17. Januar 2016

2016 ist in vollem Gange

Gott nytt år-ein frohes neues Jahr. Auch wenn  der erste Monat schon halb rum ist.
Silvester ging hier recht ruhig vonstatten.
Wir haben mit Freunden gefeiert.Es gab ein leckeres Menü, wieder international angehaucht.
Als Vorspeise Hummersuppe.
Hauptspeise: Rinderfilet mit Rotweinreduktion und Ofenkartoffeln
Und nen richtig leckerer Eierpunsch.Für den durfte ich noch extra durch die Gegend gurken da der in Karlsborg im Schnapsladen nicht mehr erhältlich war.Und bei einem Preis von etwa 17€für 750ml keine billige Angelegenheit.
Aber es war süffig.
Wir sind dann um halb 12 schon Raketen zünden gegangen da der kleine Sohn unserer Freunde recht müde war.
Habe dann alles in eine Collage gepackt und an einem Fotowettbewerb der Zeitung meines deutschen Heimatortes geschickt und doch promt gewonnen.( rechts in Bild)
Das Neue Jahr begann dann mit Schnee, der sich bis heute hält.
Die Temperaturen fielen letzte Woche ordentlich in den Keller mit Tiefstwerten von -20 Grad. Aktuell sind es -8 mit Sonne.
Lakritz hat Spass da man von dieser Art Wasser nicht nass wird. Er sitzt auch noch bei -17 Grad mit dem Popöchen im Schnee aber derzeit wohl eher um seine Kronjuwehlen zu kühlen da in der direkten Nachbarschaft mindestens drei Hündinen läufig sind.
 

Man muss sich also derzeit immer dick einmummeln wenn es vor die Tür geht. Aber man merkt es geht wieder bergauf mit dem Licht und man erwacht aus dem Novembertrott.
Und der Kaffe schmeckt dann umso besser wenn man wieder im Warmen ist.
Ab morgen geht dann auch der gewohnte Arbeitstrott wieder los. Alle Gruppen fangen wieder an. Bisher war noch Schonzeit. 
Von meinem Antrag auf die schwedische Mitbürgerschaft gibt es nichts neues. Der liegt wahrscheinlich ganz weit unten im Stapel.  
Neues Jahr -neue Herausforderungen. Warte auf die Dinge die da kommen. Bis dahin einen schönen Winter.


Freitag, 25. Dezember 2015

God jul

Frohe Weihnachten wünsche ich/wir euch allen.
 
Die Weihnachtszeit rast nur so. Und eh man sich versah war er da,der Heilige Abend.
Aber vorher habe ich mir noch mal eben eine fette Erkältung an Land gezogen so das ich meinen ersten freien Tag im Bett verbringen durfte und meine besten Freunde Nasenspray, Taschentücher und Paracetamol hiessen.
Zum Glück war ausser dem Lebensmittel Einkauf alles erledig. 
Lakritz wartete schon sehnsüchtig auf den jultomte.
Nachdem ich dann am Mittwoch einigermassen wieder hergestellt war konne ich die letzten Besorgungen machen und den Tisch eindekorieren.
Maeva ist mit ihrem Pappa in Deutschland,so wurde es ein Abend zu zweit mit Hund. Und auch Lakritz hatte Weihnachten.
Da Jonas erst mit seinen Kindern feierte hatte ich genug Zeit mich auf die ausgewählten Gerichte zu stürzen.Alles neue, bisher nicht getestete Rezepte.
Wir begannen den Abend mit einer Parmesansuppe mit Schinkeneinlage.
Die war sehr lecker. Um nicht schon nach  der Suppe satt zu sein ging es dann erst einmal auf Hunderunde.
Anschliessen wagten wir und an Rinderfilet mit glasierten Rosenkohl und Röstzwiebel. Dazu hausgemachtes Kartoffelpüree in Parmesankörbchen.
Auch zu empfehlen. Vor dem Nachtisch haben wir die Päckchen aus Deutschland ausgepackt.
Dann gings zum Dessert-luftiges Saffranpanacotta mit Kirschsosse.
"Unser" Weihnachsgeschenk stand noch aus. Wir haben uns entschlossen wieder eine Wochenendreise zu machen. Das Ziel sollte aber der Zufall bestimmen..In diesem Fall zwei Pfeile.
Wir haben eine Schwedenkarte aufgehängt und jeder hatte einen blinden Wurf auf die Karte frei.


Nach jeweils einem Fehlwurf sassen die Pfeile auf der Karte.
Jonas seiner ganz oben im Norden, meiner unten mitten in der Ostsee.
Dann wurde ein Band zwischen die Pfeile gespannt und die Mitte ermittelt. Somit war es eine Art Kompromiss aus unseren zwei Würfen der das Ziel bestimmte
Das kommende Reiseziel wird....
Axmar, das liegt 50 km von der grösseren Stadt Gävle direkt am bottnischen Meeresbusen. Knapp 400km aufwärts von Mölltorp. Gävle ist die 13.grösste Stadt Schwedens.
Das wird spannend.
Jetzt können wie Neues lernen, lesen,uns vorfreuen. Unterkunft suchen-gemeinsam  planen. Und das ist ein tolles Geschenk.
Und mehr wert als teurer Tüntel den man nicht braucht.
Der erste Feiertag ist eisig, durchwachsen.Aber man muss ja raus da Lakritz sich weigert auf die Toilette zu gehen.
Er tankt dann auch gleich mal wieder auf.
Jetzt geniesse ich die freien Tage bevor es am 5.1.wieder losgeht.

Nun geniesst die Feiertage und die Zeit mit Freunden und Familie, solange sie da sind.

God jul

Sonntag, 13. Dezember 2015

Det är advent!

Mittlerweile schreiben wir den dritten Advent.Die Zeit rennt von Dannen und eigendlich kann man sagen das das Jahr rum ist.
Im Haus kommt immerhin etwas Weihnachtsstimmung auf, wenn man sich Zeit dafür nimmt.


Aussen oder Wettertechnisch kann man es aus einem mix aus Herbst und Frühsommer bezeichnen wenn man es an den Temperaturen fest macht.
Zwischen +9 und -4 schwankt es auf und ab. Mal mit Regen mal ohne.
Die letzten Tage waren wir eher im Bereich 0.
Das dritte Adventswochenende ist frostig.


Zumindest hat man nun auch die Möglichkeit etwas Licht zu tanken. Der November/Dezember ist recht düster.
Und wenn man wie ich dann auch noch im Keller sitzt ist es nicht so das man himmelhoch jauchzend in den Feierabend geht. Denn kommt man raus ist es genauso düster wie im Keller.
Jetzt sind nicht mehr viele Tage zu arbeiten bevor es einige Tage "Freiheit" gibt. Und da stehen lange Spaziergänge auf dem Plan.
Heute, am 13.12.ist Luciatag in Schweden. Und da es zu Lucia nichts besseres als Lussekatter gibt habe ich gestern mal eine Portion gebacken.
Lussekatter sind ein Hefegebäck, in etwa gleichzusetzen mit dem deutschen Stutenkerl. Allerdings mit Safran und ich gebe immer Quark hinein, dann werden sie extra fluffig.

Auf der Arbeit sind die laufenden Kindergruppen für dieses Jahr abgeschlossen und die Aufgaben gehen über in Krippenspiel und co. Nächste Woche kommen einige Schulklassen zum lebenden Krippenspiel."Josef" hat die Kinder dazu diese Woche eingeladen.
Er war dazu in der Schule.
Was tut man nicht alles für die Arbeit.
Nun wird es Zeit für die alltäglichen Dinge des Lebens, denn wenn es dann mal hell ist sieht man den Pelz auf dem Boden den Laktitz immer noch abwirft.
Einen schönen 3.Advent